CeBIT 2014 – top oder flop?

Veröffentlicht am: 19. März 2014 Autor: Ralf Koenzen Veröffentlicht in Unternehmen Keine Kommentare

Was wurde nicht alles im Vorfeld der CeBIT geredet und gemutmaßt: Die Neuausrichtung der Messe, die stärkere Fokussierung auf Fachbesucher und der Wegfall des traditionellen Publikumstags lassen die weltgrößte IT-Messe weiter an Attraktivität verlieren. Ich für meinen Teil kann dies nach aufregenden fünf Tagen in Hannover absolut nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil! Durch den hohen Anteil an Fachbesuchern waren alle Gespräche sehr konkret und von sehr hoher Qualität. Es haben sich erneut viele Projektanfragen ergeben und vielversprechende neue Perspektiven aufgetan. Dazu muss gesagt werden, dass ich mich an unseren Stand in Halle 13 auch über einen idealen „Besucher-Mix“ gefreut habe, von Endkunden, Fachhändlern, Systemhäusern bis hin zu Systemintegratoren war alles vertreten. Aber auch zahlreiche Politiker und Journalisten haben den Weg zu uns gefunden und sich in anregenden Gesprächen mit uns ausgetauscht.

Schon im Vorfeld der CeBIT hatte sich, aufgrund der erhöhten Zahl von Terminanfragen, angedeutet, dass eine spannende Messewoche vor uns liegen würde – das hat sich auch mehr als bestätigt.

Kanzlerin-BesuchMein ganz besonderes Messe-Highlight liegt dabei klar auf der Hand: Der Besuch der Bundeskanzlerin auf dem Stand der LANCOM Systems. Ich habe eine interessierte und engagierte Regierungschefin erlebt, für die nun auch der „deutsche“ Router greifbare Realität geworden ist.

Neben digitaler Sicherheit lag mir ganz besonders ein Thema am Herzen: Die digitale Souveränität und die Frage danach, wie Deutschland diese (wieder?) erlangen kann. Ein ganz klares Zeichen, dass auch die Politik diese Themen ernst nimmt, haben die Besuche u.a. von Frau Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, und des AIDA (Ausschuss für Internet und digitale Agenda) an unserem Messestand gezeigt. Auch hier gab es viel Redebedarf und spannende Gespräche.

Besonders gut sind auch die neuen Lösungen für den Handel angekommen, z. B. Location Based Services und Electronic Shelf Labels (ESL), die bereits auf der EuroShop in Düsseldorf vorgestellt wurden.

Am Freitagabend bin ich dann mit einem Koffer voller Ideen, Anregungen und konkreter Projekte zurück Richtung Würselen gereist. Mein Fazit: Unterm Strich bleibt die CeBIT für mich, auch wenn 2014 die Besucherzahl weiter gesunken ist, das Nonplusultra für alle, die sich geschäftlich mit den Themen Informationstechnik beschäftigen. Damit stehe ich erfreulicherweise nicht alleine da. Ich jedenfalls freue mich schon jetzt auf die CeBIT 2015!

 

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