LANCOM sagt Danke!

Veröffentlicht am: 11. März 2014 Autor: Ralf Koenzen Veröffentlicht in Engagement, Unternehmen 1 Kommentar
Kanzlerin-Besuch
v.l.n.r.: LANCOM Gründer und Geschäftsführer Ralf Koenzen, Geschäftsführer und Miteigentümer Stefan Herrlich, Bundeskanzlerin Merkel, Bundesverkehrsminister Dobrindt und Stefan Schostok, Oberbürgermeister von Hannover

Gehen wir ein paar Monate zurück. In den letzten Bundestagswahlkampf. Genauer gesagt: in die Wahlarena im WDR. Was mussten wir da hören? Deutschland sei technologisch völlig abgehängt. Der Beweis? Wir könnten ja nicht einmal mehr Router bauen…

Das hat uns schon hart getroffen. Seit nunmehr 12 Jahren ist Netzwerktechnik „Made in Germany“ unser Geschäft, allen vor: Router! Und wir sind damit ja auch nicht eben erfolglos, was uns die Gfk (Gesellschaft für Konsumforschung) auch in ihren jüngsten Analysen wieder bestätigt. Die zweite Position im deutschen Netzwerkmarkt ist uns sicher, und wir wachsen weiter!

Warum also ist das so wenig bekannt? Warum beten Politiker gebetsmühlenartig herunter, dass es uns nicht gäbe?

Hier zumindest sollten wir jetzt einen großen Schritt weiter sein. Gestern, im Rahmen ihres traditionellen CeBIT-Rundgangs, hielt Bundeskanzlerin Merkel ihn erstmals in der Hand: Den deutschen Router! Genauer gesagt, einen BSI-zertifizierten LTE-VPN-Router von LANCOM.

Sie war skeptisch, fragte nach. Wirklich in Deutschland entwickelt und gebaut? Und als einzige vom BSI zertifiziert? Ja! Die anwesenden Journalisten schrieben mit, filmten mit. Die ersten Beiträge sind dann gleich noch am Abend erschienen oder ausgestrahlt worden. Das hat uns natürlich ganz besonders gefreut!

Der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel auf unserem CeBIT-Stand war keine Selbstverständlichkeit. Und wir fühlen uns geehrt, eines der wenigen Unternehmen zu sein, die sie gestern empfangen durften. Wir sind sicher: von den anderen rund 4.000 Ausstellern hätte sich so mancher über diese besondere Gelegenheit gefreut! Und ganz bestimmt hat ihr Besuch dazu beigetragen, dass die deutsche Router-Industrie jetzt in der Öffentlichkeit ein bisschen mehr als das wahrgenommen wird, was sie ist. Als äußerst leistungs- und wettbewerbsfähig in einem Markt, der weitgehend von asiatischen und US-amerikanischen Herstellern geprägt ist. Und vor allem als Anbieter sicherer Alternativen.

Dennoch bleiben viele Wünsche, viele Fragen an die Politik offen: wie bringen wir den Breitbandausbau hierzulande endlich auf das Niveau, das wir als führender Wirtschaftstandort benötigen, um langfristig unsere Position zu halten oder auszubauen? Wie sorgen wir dafür, dass im Zuge des NSA-Skandals verloren gegangenes Vertrauen nachhaltig wieder zurückgewonnen,  dass die Kommunikation im Internet sicherer wird? Wie schaffen wir es, dass in wichtigen Bereichen unserer Wirtschaft und der Verwaltung die Vertrauenswürdigkeit von Produkten und Lösungen ein entscheidendes Auswahlkriterium wird? Dass die oftmals mittelständischen deutschen IT-Unternehmen Rahmenbedingungen erhalten, die ein Wachstum im In- und Ausland befördern?

Die Liste ist lang…

Doch jetzt freuen wir uns erst mal über die Augenblick. Wir sind dank dem Besuch der Bundeskanzlerin fulminant in unsere CeBIT-Woche gestartet und konnten unsere zentrale Botschaft bei ihr platzieren: Es gibt eine deutsche Router-Industrie. Sie ist wettbewerbsfähig, und sie baut sichere, vertrauenswürdige Produkte  – nicht zuletzt belegt durch die Sicherheitszertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Wir schicken ein herzliches „Dankeschön!“ ins Kanzleramt nach Berlin und freuen uns, wenn die Gespräche mit der Politik auch in Zukunft nicht abreißen.

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  1. Freut mich als ehemaligen Mitarbeiter ebenfalls, dass LANCOM mit der Strategie BSI-Zertifizierung endlich mal ein “Mediengesicht” bekommt! Aus der derzeitigen Situation am Weltmarkt(!) wegen der Abhörskandale müsste man eigentlich viel mehr Kapital schlagen können…

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